Bereits am 22. Mai 1970 fand die erste ordentliche Mitgliederversammlung statt. Auf der Gründungsversammlung wurde die Werbung von weiteren Mitgliedern vereinbart, was erste Früchte zeigte, denn an jenem Abend, bei der Herr Ludwig Weisser vom Südbadischen Schwerathletiksportverband ein Referat über die Bedeutung des Kraftsports hielt, hatten sich bereits 40 Personen in die Anwesenheitsliste eingetragen. Am 1. Juli 1970 schloss sich der KSV Hofstetten dem Südbadischen Schwerathletiksportverband (heute Südbadischer Ringerverband) an und wurde dem Bezirk II Freiburg-Rastatt zugeteilt.

In den sportlichen Bereich stieg man mit dem ersten Freundschaftskampf gegen KSV Haslach II in Schnellingen am 21.6.1970 ein.

Der erste Verbandskampf wurde dann am 12.9.1970 gegen Emmendingen II, der erste Kampf vor heimischen Publikum gegen 1885 Freiburg I am 20.9.1970 ausgetragen. Aus der Rede des damaligen 1. Vorsitzenden Josef Rißler: „... ganz besonders begrüßen möchten wir die Mannschaft des AV 1885 Freiburg, die heute unser erster Gegner vor heimischen Publikum ist. Ferner möchte ich aber auch Herrn Kampfrichter Hätty aus Offenburg begrüßen, der die Begegnung leiten wird. Bevor nun die Kämpfe beginnen, möchte ich es nicht versäumen, im Namen des Kraftsportvereins der Gemeindeverwaltung zu danken, da sie uns diese neue Halle zur Verfügung gestellt hat. Denn ohne die Gemeindehalle wäre es der Mannschaft nicht möglich, an der Verbandsrunde teilzunehmen. Und somit wünschen wir unseren jungen Ringern für die Zukunft viel Glück und Erfolg.“

 

Der erste Heimkampf gegen 1885 Freiburg mit Kampfrichter Kurt Tag (kniend die Gastmannschaft)

 

Leider musste der erste Schriftführer Herr Albert Gleißle krankheits- und altersbedingt sein Amt zur Verfügung stellen, an seiner Stelle trat der 2. Schriftführer Horst Bauer.

Ein herausragendes Ereignis in jenem ersten Vereinsjahr war die Südbadische Mannschaftsmeisterschaft für Schüler, Jugend und Junioren am 16. Mai 1971 in der Gemeindehalle zu Hofstetten. Dass aber nicht alles auf Anhieb klappen kann, zeigt ein Schriftwechsel mit dem Südbadischen Schwerathletik Verband, wo einige Fehler in der Ausschreibung korrigiert werden mussten (Auszug):

„... Die Abwiegezeit 7,00 – 8,00 ist zu früh angesetzt. Es müsste heißen, 7,00 – 8,00 Uhr Kirchgang, 8,00 – 9,00 Uhr Wiegen. Beginn: 9,30 Uhr. Man kann bei den weiten Anfahrten bei Schülermeisterschaften frühestens um 8,00 Uhr mit dem Wiegen beginnen ....“

Das erste Vereinsjahr endete genau nach einem Jahr und einem Monat mit der ersten Generalversammlung am 6. Juli 1971:

„Im ersten Jahr wurden schon ganz beachtliche Erfolge erzielt“, so lautete das Fazit des Schriftführers Horst Bauer. Denn bei den Südbadischen Ringermeisterschaften konnten sich folgende Schüler Urkunden holen: Hans-Peter Maier (3 Urkunden, 1 Kranz), Albert Neumaier (2 Urkunden), Erhard Kaspar (1 Urkunde, 1 Kranz), Stefan Allgaier, Hansjörg Neumaier, Bernhard Neumaier und Alfred Ketterer je 1 Urkunde. Rudolf Krämer (Reble) wurde Bezirksmeister in Renchen und Altenheim (2 Medaillen, 2 Urkunden), Hermann Krämer (Spänle) wurde Bezirksmeister in Renchen und Dritter in Altenheim (1 Medaille und 2 Urkunden). Bernhard Krämer (Rot) wurde Zweiter in Altenheim, Dritter bei der Südbadischen Meisterschaft in Singen, und bei der Südbadischen Juniorenmeisterschaft in Hornberg belegte er den vierten Platz. Und bei der Südbadischen Mannschaftsmeisterschaft in Hofstetten kam die einheimische Jugend auf den zweiten Platz.

Auf dieser ersten Generalversammlung wurden auch weibliche Mitglieder begrüßt. Es war die Frauen-Gymnastikgruppe unter der Leitung von Frau Ingrid Wittmann (ab 1974 von Erika Paltinat weitergeleitet). Zu dieser Gruppe gehörten

               Helga Burger                             Agnes Neumaier
               Ingrid Burger                            Erika Richter
               Birgit Grießbaum                        Georgine Rißler
               Maria Hermann                          Edith Schwendemann
               Jutta Jung                               Rita Suhm
               Ulla Krämer                               Theresia Vollmer

Aber auch im geselligen Bereich war man nicht untätig. So war der an Fasnacht 1971 ins Leben gerufene Ringerball unter der Leitung von Oswald Wordl ein voller Erfolg. Dieser Ringerball wurde zu einem festen Bestandteil der Hofstetter Fasent.

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