Ausgerechnet beim KSV Appenweier gab es für den KSV Hofstetten die erste Niederlage in der noch jungen Ringer-Oberliga-Saison. Dass die Staffel von Mario Allgaier und Roland Frank dem letztjährigen Dritten mit 22:16 unterlag, muss dem Verletzungspech des Vizemeisters geschuldet werden, denn Manuel Krämer (55 kg) konnte in Appenweier wegen Nasenbeinbruch, den er sich beim Fight in Gutach-Bleibach zugezogen hatte, nicht antreten. An seine Stelle schnürte Marius Allgaier die "Stiefel" im Papiergewicht, doch war er gegen Marco Schmidt chancenlos. Diese vier Punkte konnte der KSV trotz leidenschaftlichem Kampf nicht mehr wettmachen. Vielleicht hätte es noch zu einem knappen Sieg gereicht, wenn nicht Federgewichtler Tobias Ringwald bei seiner 5:1-Führung gegen Franco Kovacs vierzig Sekunden vor dem Gong geschultert worden wäre. Am Ende waren die vier "Vierer" bei fünf gewonnenen Duellen ausschlaggebend für den Sieg des KSV Appenweier. Die Hofstetter Trainer hatten ihr Team gegenüber dem letzten Kampf wieder umgebaut und Markus J. Neumaier im Schwergewicht gegen Josef Kempf antreten lassen. Dafür musste Dominic Volk gegen Leo Kempf (96 kg Freistil) ran, weshalb Julian Neumaier nicht auf dem Mannschaftsbogen stand. Markus J. Neumaier holte gegen Josef Kempf einen 4:2-Punktsieg, Dominic Volk unterlag dem Appenweierer Freistilspezialisten Leo Kempf technisch überhöht. Trotz der abgegeben Vierer im Limit bis 55 kg und 96 kg blieben die Kinzigtäler in der Spur, weil Michael Dold gegen Mohammed Nemr ebenfalls technisch überhöht siegte und Fabian Hofer einen Vierer gegen Johannes Kiefer einfahren konnte. Die Schlüsselszene war dann die mehr als unglückliche Schulterniederlage von Tobias Ringwald, der gegen KSV-Siegringer Franco Kovacs fünfeinhalb Minuten glänzend agiert hatte und eigentlich schon als Sieger feststand. An Stelle von nur 11:9 zur Halbzeit für die Zehn von Marc Sester führten die Gastgeber nun sogar mit 13:6. Die über 300 Zuschauer wurden auch in Durchgang zwei mit "Ringen vom Feinsten" verwöhnt. Robin Ketterer lag zwar gegen Konstantin Schischenko schnell mit 0:3 zurück, doch anschließend brillierte er nicht nur mit herrlichen Griffen, sondern war beim zwischenzeitlichen 13:3 nur einen Zähler vom technischen Überlegenheitssieg entfernt. Im schönsten Fight des Abends standen sich dann Igor Gruneschow und Markus Neumaier gegenüber. Der Hofstetter hatte noch nie gegen Gruneschow gewinnen können, und lange sah es auch so aus, als solle dies so bleiben. 7:2 und 9:5 führte Gruneschow, doch dann holte der Hofstetter in der letzten Minute zum 9:8 auf. Drei Sekunden vor dem Gong gelang ihm dann die alles entscheidende Zweierwertung zum 10:9-Sieg.

 

KSV Appenweier  -  KSV Hofstetten     22:16

 

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Freistil 55 Marco Schmidt Marius Allgaier J 4:0 SS 7:0 01:10
Gr.-röm. 60 Mohammed Nemr Michael Dold 0:4 TÜ 0:11 02:10
Freistil 66A Franco Kovacs Tobias Ringwald 4:0 SS 5:5 05:38
Gr.-röm. 66B Alexander Sauer Stefan Allgaier 4:0 SS 10:0 01:46
Freistil 74A Igor Gruneschow Markus Neumaier 1:2 PS 9:10 06:00
Gr.-röm. 74B Alexis Schultz Marco Müller 3:1 PS 9:3 06:00
Freistil 84A Konstantin Schischenko Robin Ketterer 1:3 PS 4:13 06:00
Gr.-röm. 84B Johannes Kiefer Fabian Hofer 0:4 TÜ 0:11 02:51
Freistil 96 Leo Kempf Dominic Volk 4:0 TÜ 11:0 01:39
Gr.-röm. 120 Josef Kempf Markus Johannes Neumaier 1:2 PS 2:4 06:00

 

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