Nach dem 40:0 Sieg - der Freundschaftskampf endete 39:0 – des KSV Hofstetten gegen die Bundesligareserve des SV Triberg kann die Zehn von Mario Allgaier und Manuel Krämer auf die Meisterschaft der Ringer-Oberliga anstoßen.

Der erneute Titel nach 1996 und 2004 ist dem KSV praktisch nicht mehr zu nehmen. Rein theoretisch hat der neue Tabellenzweite ASV Urloffen II noch eine winzige Chance auf den Titel, doch dann müssten die Kinzigtäler jetzt ihre letzten vier Duelle verlieren und Hofstetten beim Rückkampf auf eigener Matte in 14 Tagen gegen die Bundesligareserve des ASV mit einem Unterschied von mindestens18 Punkten verlieren. In der Vorrunde gewannen nämlich die Schützlinge von Mario Allgaier und Manuel Krämer beim ASV II mit 24:7.

Als KSV-Vorstand Sven Burger vor der Begegnung gegen den SV Triberg den 300 Fans in der Hofstetter Gemeindehalle davon berichtete, dass der ASV Urloffen II gerade den bisherigen Tabellenzweiten KSV Haslach mit 18:17 besiegt hatte und der Hofstetter Julian Neumaier in Diensten des Bundesligisten Haslachs Schwergewichtler Igor Gavrilita beim Stand von 14:0 nach knapp zwei Minuten zur Aufgabe zwang, gab es ein Raunen in den Rängen. Der KSV war plötzlich in Feierlaune, denn der Sieg gegen die Kurstädter stand schon vor den Anpfiff statt. Triberg kam nur mit fünf Athleten. Und weil die Verantwortlichen des KSV Hofstetten von den Personalproblemen der Gäste schon vorher Bescheid wussten, blieb die Eintrittskasse geschlossen, alle Fans hatten freien Eintritt. Los ging es dann mit der Begegnung im Freistil-Schwergewicht zwischen Robin Ketterer und dem um neun Kilogramm schwereren Murat Sen. Ketterer beendete das ungleiche Duell durch seine ständigen Beinangriffe schon vor dem ersten Gong, 16:0 nach nur 2:52 Minuten. Anschließend durfte Simion-Daniel Muresan sein Können im freien Stil gegen Marian-Alexandru Apostol unter Beweis stellen. Es war der einzige Kampf des Abends über die volle Zeit, in der Muresan mit 12:0 Punkten Sieger blieb. Im weiteren Verlauf machten Patrick Neumaier gegen Timo Schlösser und Luca Lauble gegen Dominik Kitiratschky kurzen Prozess. Neumaier hatte dabei aber eine brenzlige Situation zu überstehen, als Schösser einen Durchdreher des Hofstetters konterte. Lauble fasste gegen Kitiratschky nur einmal zu und drehte diesen sieben Mal im Kreis. Nach der Pause konnte Jan Allgaier beweisen, dass er auch ein Mann für de erste Garnitur ist, denn gegen seinen Namensvetter Christian Allgaier war er ständig im Vorwärtsgang. Auch dieser Fight endete mit der technischen Überlegenheit.

Am kommenden Freitag freut sich der KSV Hofstetten nun auf das Duell beim Liga-Dritten KSV Haslach und kann mit einem Sieg oder Unentschieden die Meisterschaft perfekt machen.

 

KSV Hofstetten  -  SV Triberg II        40:0

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Gr.-röm. 57 Jan Bernartz   4:0 KL 0:0 00:00
Freistil 61 Simion-Daniel Muresan Marian-Alexandru Apostol 3:0 PS 12:0 06:00
Gr.-röm. 66 Luca Lauble Dominik Kitiratschky 4:0 TÜ 16:0 00:34
Freistil 71 Marius Allgaier   4:0 KL 0:0 00:00
Gr.-röm. 75A Jan Allgaier Christian Allgaier 4:0 TÜ 16:0 02:18
Freistil 75B Claudius Allgaier   4:0 KL 0:0 00:00
Gr.-röm. 80 Fabian Hofer   4:0 KL 0:0 00:00
Freistil 86 Markus Neumaier   4:0 KL 0:0 00:00
Gr.-röm. 98 Patrick Neumaier Timo Schlösser 4:0 TÜ 18:2 03:25
Freistil 130 Robin Ketterer Murat Sen 4:0 TÜ 16:0 02:52
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