Mit 10:20 verlor der KSV Hofstetten seine Ringer-Regionalliga-Premiere gegen den haushohen Favoriten ASV Schorndorf.

450 Fans feuerten ihren KSV beinahe pausenlos an. Den Fight konnten sie nicht umbiegen beziehungsweise den Gegner beeinflussen, dafür wurden sie aber mit tollen Kämpfen belohnt. Die Zehn von Mario Allgaier und Manuel Krämer gab alles. Keiner enttäuschte, und so lebt die Hoffnung, dass nicht alle Vereine so stark aufstellen können wie der ambitionierte Bundesligakonkurrent. Denn da wollen sie hin, die Athleten von Trainer Sedat Sevsay, was sie in den 120 Minuten in der Hofstetter Gemeindehalle auch deutlich machten. Doch der Anfang gehörte dem Aufsteiger. Hofstettens Neuzugang Mehmed Mehmed zeigte gegen den aktuellen deutschen Vizemeister im griechisch-römischen Stil Alexander Ginc sein ganzes Können. Überfallartige Angriffe und eine Beinschraube zum 16:0 ließen die Fans von einer Sensation träumen. Hofstetten führte mit 4:0, was wollte man mehr. Anschließend machte Rückkehrer Julian Neumaier seinem um 32 Kilogramm schwereren Gegner Jello Krahmer das Leben schwer. Krahmer, immerhin EM-Dritter bei den U23-Junioren, fand kein Mittel gegen Neumaier und siegte nur aufgrund von Verwarnungspunkten mit 6:0. Gespannt war man dann auf den Fight von Luca Laube gegen den bundesligaerfahrenen Ivan Huzau. Der Hofstetter hielt den Kampf beim Stand von 4:8 bis 30 Sekunden vor dem Gong offen und gab beim 4:14 nur drei Zähler ab. Spätestens beim vierten Duell mit Hofstettens zweiten Neuzugang, dem Rumänen Ion Pislaru gegen seinen Landsmann Michael Manea, wurde klar, dass der Aufsteiger seine Premiere nicht gewinnen kann. Pislaru unterlag mit 1:4, doch gerade in diesem Kampf war eigentlich mehr drin. Anschließend verlor auch Marius Allgaier gegen Marin Flip, wodurch der Gast mit 4:11 in Führung ging. Nach der Pause gab Patrick Neumaier gegen Karan Mosebach vom Erstligisten RV Lübtheen alles. Gegen den Vizemeister der Männer-DM von 2018 verlor er zwar mit 0:6, doch dafür gab es reichlich Szenenapplaus. Auch Florian Wölfle zeigte gegen André Winkler (Zweiter der Junioren-DM von 2018) einen schönen Kampf und gab beim 3:16 keinen Vierer ab. Elias Allgaier hatte erwartungsgemäß gegen den erfahrenen Bogdan Ionat Zaharia keine Chance auf eine Sieg, wenngleich der erste Punkt dem jungen Hofstetter gehörte. Den Schlusspunkt zu einem unterhaltsamen Ringerabend setzte dann Fabian Hofer gegen Toni Jilke. Der deutsche Kadetten-Vizemeister des Jahres 2014 musste die Überlegenheit von Hofer anerkennen, wenngleich ihm, das nicht leicht fiel. Hofer gewann mit 4:0 und ließ seinen KSV jubeln.

 

Die Kämpfe: KSV Hofstetten – ASV Schorndorf 10:20

 

Freistil

57

Mehmed Mehmed

Alexander Ginc

4:0

16:0

Gr.-röm.

61

Luca Lauble

Ivan Huzau

0:3

PS 4:14

Freistil

66

Marius Allgaier

Marin Filip

0:4

TÜ 0:16

Gr.-röm.

71

Elias Allgaier

Bogdan Ionat Zaharia

0:4

TÜ 1:16

Freistil

75A

Claudius Allgaier

ohne Gegner

4:0

KL 0:0

Gr.-röm.

75B

Fabian Hofer

Toni Jilke

2:0

PS 4:0

Freistil

80

Florian Wölfle

Andre Winkler

0:3

PS 3:16

Gr.-röm.

86

Patrick Neumaier

Karan Mosebach

0:2

PS 0:6

Freistil

98

Ion Pislaru

Michael Manea

0:2

PS 1:4

Gr.-röm.

130

Julian Neumaier

Jello Krahmer

0:2

PS 0:6

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