Für den KSV Hofstetten ist Rheinfelden kein gutes Pflaster. Mit 7:23 musste die Zehn von Mario Allgaier und Manuel Krämer die höchste Saison-Niederlage in der Ringer-Regionalliga einstecken.

Und dabei reisten die Kinzigtäler mit dem Rückenwind des nachträglich zuerkannten Sieges über den AV Germania Sulgen (12:20) an, denn AVGS-Siegringer Valentin Lupu, der Hofstettens Neuzugang Stefan Grigorov schulterte, stand einen Tag später in der Mannschaft des ASV Nendingen (Deutsche Ringerliga – DRL) auf der Matte, was er nach den Statuten nicht hätte tun dürfen. Und weil Vasil Imerlishvili im Schwergewicht gegen Patrick Neumaier ohne Verletzungsgrund aufgab, zählte er wie Lupu nicht zur Mannschaft, sodass der SVGS nur mit acht Athleten in Hofstetten antrat, was ein 40:0 zur Folge hat. Diese zwei gewonnen Punkte wollte der KSV in Rheinfelden arithmetisch auf vier verdoppeln. Spektakulär aufgestellt, hatte man im KSV-Lager gehofft, dass die Gastgeber ihre 57-kg-Klasse – wie zuletzt praktiziert – nicht besetzen würden. Deshalb rutschte Mehmed Mehmed gegen Vincent von Czenstkowski in die 66-kg-Klasse in der Hoffnung, hier etwas abräumen zu können. Doch der Aufsteiger tat den Kinzigtälern den Gefallen nicht, stellten Patrick Hinderer ins Papiergewicht gegen David Kuhner und gewann dieses Duell. Am Sieg des KSV hätte sich im Nachhinein dadurch nichts geändert, denn Hofstettens Junioren-Weltklasseringer Patrick Neumaier musste gegen Neuzugang Ferenc Almási – dem Stärksten dieser Liga - mit 2:4 seine erste Niederlage hinnehmen. Vorweg, dieser Fight über sechs Minuten war das Eintrittsgeld alleine wert. Bis 90 Sekunden vor dem Gong war der Kampf absolut ausgeglichen – es stand 1:1 – und dann gelang Almási ein Zweier. Der Hofstetter kam in der Schlussphase noch auf 2:4 heran, doch die Uhr tickte für den Gastgeber. In den Schlüsselbegegnungen war der Aufsteiger einen Tick besser und auch glücklicher. So gewann Rheinfelden die 80-kg-Klasse mit Sebastian von Czenstkowski gegen Florian Wölfle in einem sehenswerten Fight mit 14:7 und in der 71-kg-Klasse mit Fabian Wepfer gegen Dominik Wölfle mit 9:6. Wölfle hatte hier den besseren Start durch eine 3:0-Führung, musste dann aber einen Vierer und weitere Punkte hinnehmen und dominierte wieder gegen Ende das Duell. Einen guten Kampf lieferte auch Jan Allgaier gegen den starken Manuel Kingani ab und unterlag nur mit 1:7 Zählern. Es hatte nicht sein dürfen, denn die Kinzigtäler gewannen nur zwei Kämpfe. Den einen durch den deutschen Vizemeister Julian Neumaier gegen Kevin Kähny mit 8:0 und Stefan Grigorov gegen Altin Ljaci mit 16:0 nach 50 Sekunden. Für den KSV Hofstetten ist diese Niederlage kein Beinbruch und wird unter dem Motto: Viel riskiert – alles verloren – abgehakt.

 

Die Kämpfe: KSV Rheinfelden – KSV Hofstetten 23:7

 

Freistil

57

Patrick Hinderer

David Kuhner

4:0

TÜ 16:0

03:37

Gr.-röm.

61

Altin Ljaci

Stefan Grigorov

0:4

TÜ 0:16

00:50

Freistil

66

Vincent von Czenstkowski

Mehmed Mehmed

4:0

SS 16:4

05:25

Gr.-röm.

71

Fabian Wepfer

Dominik Wölfle

2:0

PS 9:6

06:00

Freistil

75A

Andrius Reisch

Marius Allgaier

4:0

SS 10:0

04:03

Gr.-röm.

75B

Manuel Kingani

Jan Allgaier

2:0

PS 7:1

06:00

Freistil

80

Sebastian von Czenstkowski

Florian Wölfle

2:0

PS 14:7

06:00

Gr.-röm.

86

Kevin Kähny

Julian Neumaier

0:3

PS 0:8

06:00

Freistil

98

Eduard Frick

Claudius Allgaier

4:0

SS 8:0

01:25

Gr.-röm.

130

Ferenc Almási

Patrick Neumaier

1:0

PS 4:2

06:00

 

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