Trotz tollem Kampf musste der KSV Hofstetten mit dem 12:14 eine unglückliche Niederlage gegen den KSV Rheinfelden in der Ringer-Regionalliga hinnehmen.

Die Revanche wäre fast geglückt, doch die Staffel von Sascha Oswald rettete sich im entscheidenden achten Duell zwischen dem Ex-Adelhausener Bundesligaringer Kevin Kähny und Fabian Hofer ins Ziel. Kähny wurde durch eine Fingerverletzung in Runde eins kurzfristig außer Gefecht gesetzt und wollte den Fight unbedingt zu Ende bringen. Doch bei jedem Fingerkontakt schrie der Rheinfeldener auf, weshalb Mattenleiter Thomas Knosp den Hofstetter ermahnte und dieser sich nicht mehr traute im griechisch-römischen Stil zuzupacken. Hofer fand so nicht mehr in seinen Kampf, der er so gerne und auch sicherlich noch gewonnen hätte. Am Ende stand ein 3:1 für Kähny, was den Sieg für Rheinfelden bedeutete. Bei einem 3:3 hätte Hofer die Nase vorne gehabt und das Regionalligaduell wäre gerechterweise unentschieden 13:13 ausgegangen. Der Zehn von Mario Allgaier und Manuel Krämer hatte man nach dem Abwiegen kaum eine Siegchance zugetraut, weil Rheinfelden sehr stark aufgestellt hatte. Und trotzdem probierte der KSV alles und kämpfte um jeden Zähler. Stefan Grigorov musste somit zum Auftakt einen Vierer gegen Bayram Garip liefern, was dem Hofstetter souverän gelang. Mit der fünffachen Durchdreherrolle in der zweiten Minute war der Türke entscheidend geschlagen. Anschließend musste sich Thomas Summ erwartungsgemäß gegen Eduard Frick geschlagen geben - 4:4. Im dritten Duell brillierte Mehmed Mehmed in der Bodenlage spielerisch leicht gegen Patrick Hinderer und ließ dem Gast nicht den Hauch einer Chance – 8:4. Nun kam es zum Kampf der Giganten, wie es Hallensprecher und KSV-Vorstand Sven Burger angekündigt hatte. Bei Rheinfelden stand mit Luillys Jose Perez Mora der noch unbesiegte venezuelanische Olympia-Teilnehmer von 2016 und aktueller Dritter der panamerikanischen Spiele auf der Matte. Doch mit dem Hofstetter Junioren-Vizeweltmeister und Vize-Europameister Patrick Neumaier hatte er ein dickes Brett zu bohren. Neumaier gewann dieses Duell mit 2:1 Punkten und stellte damit die Weichen für weitere Überraschungen. Diese folgte auch zugleich, denn Dominik Wölfle ließ sich von Fabian Wepfer nicht beeindrucken. Wäre ihm sein Kopfhüftschwung in der Mattenmitte geglückt, hätte er sogar auf Schulter gewonnen. So aber freuten sich alle mit ihm über den 6:6-Punktsieg dank der höheren Wertung. Nach der Pause folgte schon der nächste Schlüsselkampf mit dem deutschen Vizemeister Julian Neumaier und Sebastian von Czenstkowski. Der Hofstetter machte es klasse, wie er alle Beinangriffe seines Gegners abblockte und Czenstkowski mit 7:1 nach Punkten besiegte. Hofstetten führte dadurch mit 12:4, hatte bis dahin alle Schlüsselkämpfe gewonnen und war, wie Trainer Mario Allgaier nach dem Kampf betonte, in der richtigen Richtung. „Schade, dass Marius Allgaier gleich zu Beginn auf die Schultern musste, der Kampf wäre offen gewesen“, analysierte der Hofstetter Trainer. Krämer und Allgaier ärgerten sich dann über den Fight von Hofer gegen Kähny, in dem der Hofstetter klar benachteiligt wurde. Kähny hätte ja auch aufgeben können als sich ständig zu beschweren. In den beiden letzten Paarungen war Rheinfelden zu stark aufgestellt, sodass keine Korrektur mehr erfolgen konnte. Hofstetten führte von Beginn an und lag bis zum allerletzten Kampf noch mit 12:11 in Führung.

 

Die Kämpfe: KSV Hofstetten – KSV Rheinfelden 12:14

 

Gr.-röm.

57

Stefan Grigorov

Bayram Garip

4:0

TÜ 16:1

01:56

Freistil

61

Mehmed Mehmed

Patrick Hinderer

4:0

TÜ 15:0

02:30

Gr.-röm.

66

Dominik Wölfle

Fabian Wepfer

1:0

PS 6:6

06:00

Freistil

71

Marius Allgaier

Vincent von Czenstkowski

0:4

SS 0:4

01:21

Gr.-röm.

75A

Jan Allgaier

Manuel Kingani

0:2

PS 1:7

06:00

Freistil

75B

Florian Wölfle

Andrius Reisch

0:3

PS 2:14

06:00

Gr.-röm.

80

Fabian Hofer

Kevin Kähny

0:1

PS 1:3

06:00

Freistil

86

Julian Neumaier

Sebastian von Czenstkowski

2:0

PS 7:1

06:00

Gr.-röm.

98

Patrick Neumaier

Luillys Jose Perez Mora

1:0

PS 2:1

06:00

Freistil

130

Thomas Summ

Eduard Frick

0:4

TÜ 0:16

04:49

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