Am Freitag, 22.Mai, hätte der KSV Hofstetten mit einem Festbankett zum 50-jährigen Jubiläum gerne seinen Auftakt zum Festwochenende gefeiert, der jedoch aufgrund der Pandemie Corona und der daraus resultierenden Verordnung der Landesregierung vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben ist.

Doch trotzdem sollen die einzelnen Episoden von einem halben Jahrhundert Kraftsportverein in Hofstetten lebendig werden, denn der Geburtstag an sich lässt sich auch nicht vom Virus Covid-19 beherrschen.

Wie alles anfing und welche Hürden bis zur der bemerkenswerten Erfolgs-Story zu meistern waren, wollen wir in einer mehrteiligen Serie darstellen.

In der Gründungsgeschichte des KSV Hofstetten wird immer ein Name zur Leitfigur, Gerhard Bauer. Er war die treibende Kraft und immer mit Herzblut dabei, zumal er als Mitbegründer des KSV Haslach und aktiver Ringer über genügend Erfahrung verfügt hatte. Ludwig Weisser vom damaligen Schwerathletikverband Südbaden und „seine Hofstetter“ überzeugten ihn letztendlich mit vielen Freunden den KSV Hofstetten aus der Taufe zu heben. Dies geschah am 6. Mai 1970 mit der Gründungsversammlung und am 22. Mai mit der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung. Doch für die eigentliche Geburtsstunde müssen wir noch einige Jahre zurückblättern, denn die Entstehungsgeschichte und die daraus resultierende Idee entwickelte sich in einer Gymnastikgruppe mit dem Trainer Gerhard Bauer.

Aus Erzählungen ist bekannt, dass sich seit 1966, als die neue Schule am heutigen Standort ihren Betrieb aufnahm, in der damaligen kleinen und bescheidenen Gymnastikhalle eine Gymnastikgruppe zusammenfand, und dies hauptsächlich im Winterhalbjahr, denn die meisten hatten ja zu Hause in der Landwirtschaft genügend zu tun. In dieser früheren „Hofstetter Turnhalle“, dem heutigen Kochstudio und dem Physikraum der Grund- und Hauptschule, fanden sich einige Männer unter der Leitung von Gerhard Bauer zusammen, um mehr oder weniger Freizeitgymnastik zu betreiben. Die Mitglieder dieser losen Sportgruppe waren: Gerhard Herrmann, Hermann Krämer („Muser-Hermann“), Wendelin Rißler (Deckerhof), Manfred Baumann, Anton Kaltenbach, Rudolf Krämer (Krämerhof), Roland Schwendemann, Gerhard Becherer, Albert Kaspar, Albert Obert („Küfer´s-Albert“), Wendelin Uhl, Heinrich Brucker, Augustin Kern, Josef Rißler (Deckerhof) und Oswald Wordl.

Da in der damaligen Zeit keine Geräte zur Verfügung standen außer einigen Medizinbällen, einem Barren, einem Bock und einer alten von Haslach ausrangierten Roßhaarmatte (sie wurde 1971 im „Sandloch“ verbrannt), wurde die „Gymnastik“ auf Laufen, Liegestützen, Bockspringen und Übungen auf der besagten Matte durchgeführt. Gerhard Bauer, der nicht nur im Ringerverein Germania Hornberg und später beim KSV Haslach aktiv tätig war, leitete die Trainingseinheiten, die zu später Stund oft bei ihm zuhause eine Fortsetzung fanden. Die Kameradschaft und der Spaßfaktor war auch schon damals der Schlüssel für alles Erfolgreiche.

 

Wie es dann weiter ging, und wie aus den „gymnastischen“ Trainingseinheiten letztendlich der Kraftsportverein einstand, was es mit den ersten Kämpfen auf sich hatte und welche Handycaps der neu gegründete KSV bei deinen aktiven Athleten zu bewältigen hatte, lesen sie in der nächsten Folge.

loader

Aktuell sind 12 Gäste und keine Mitglieder online

HeuteHeute90
GesternGestern119
Diese WocheDiese Woche312
Dieser MonatDieser Monat565
GesamtGesamt374000
The best bookmaker in the UK William Hill - whbonus.webs.com William Hill

Cookies

Bokmakers www.artbetting.net website.
Get free Wordpress Templates - Wordpress - BIGTheme.net