Seit einem halben Jahrhundert gibt es den Kraftsportverein (KSV) Hofstetten. Im heutigen Teil der Jubiläumsserie geht es um den sportlichen Höhenflug der Ringer. 

Für die aktive Mannschaft des KSV Hofstetten war die Zugehörigkeit zur Kreisliga in den ersten beiden Jahren nach der Vereinsgründung ein Lernprozess. Man hatte Respekt vor den Gegnern, doch ab und zu konnte das Team von Hermann Krämer und Manfred Baumann auch mal einen der großen Favoriten ärgern. 

Wer die „jungen Wilden“ des KSV unterschätzt hatte, durfte sich allenfalls als zweiter Sieger freuen. „Gegen den ASB 1885 Freiburg traten wir mit einem Durchschnittsalter von 16-einhalb Jahren an“, erinnert sich Trainer Hermann Krämer. Nur der „Reble Rudolf“ und „Jonny“ Gies­ler waren älter als 18 Jahre. Einmal durfte sich die Mannschaft sogar über die Überschrift „Ringer brauchten nur 20 Minuten schwitzen“ freuen, denn es wurde ein 21:11-Sieg über den ASV Altenheim gefeiert. 

1977 erstmals Meister

Nach einen guten vierten Platz 1972 wurde man ein Jahr später Vizemeister bei zehn Mannschaften, und 1974 dann Dritter. Der junge KSV hatte sich etabliert. Für die Verbandsrunde 1975 führte der Südbadische Ringerverband mit der „Bezirksliga Freiburg-Rastatt“ eine höhere Leistungsklasse ein, in die auch Hofstetten eingeteilt wurde. Auf Anhieb gelang dem KSV hier der dritte Platz. Er wurde ein Jahr später Zweiter und feierte 1977 seine allererste Meisterschaft. Die Euphorie war riesengroß und der Erfolg kaum noch aufzuhalten. 

Mittlerweile stellte Hof-stetten sogar noch eine zweite Mannschaft, die ebenfalls zu Meisterehren in der Kreisliga kam, sowie eine Schülermannschaft, die von Franz Krämer trainiert wurde und die den Durchmarsch bis in die höchste südbadische Jugendliga schaffte.
1984, nachdem die erste Mannschaft auch mal einen sportlichen Tiefschlag hatte hinnehmen müssen, gelang dem KSV in seinem ersten Jahr Landesliga die Meisterschaft und er stieg in die Oberliga auf. 

Das mittlerweile von Bernd Enders trainierte Team erklomm dann in seinem ersten Oberligajahr den zweiten Platz, der zu den Aufstiegskämpfen in die zweite Bundesliga berechtigte, weil der Meister Schiltigheim als französisches Team nicht daran teilnehmen durfte. Nach zwei spannenden Duellen mit dem nordbadischen Oberliga-Meister KSV Kirrlach gelang Hofstetten der Aufstieg.

Ein Traum wurde wahr

„Für die jungen Ringer ging ein Traum in Erfüllung“, titelte das Offenburger Tageblatt im Heimatsport. Sechs Jahre lang durfte der KSV Hofstetten sein Können in der zweithöchsten Ringerklasse Deutschlands beweisen. Die damaligen Ringergrößen wie der KSV Köl­ler­bach, KSV Witten, VfK Schifferstadt oder der AC Bavaria Goldbach schauten fast schon neidisch auf das kleine Schwarzwalddorf Hofstetten. Denn die hatten ihren Erfolg ausschließlich mit eigenen Talenten realisiert.

Mitgliederzahl stieg

Mittlerweile hatte der KSV fünf Mannschaften. An der Vereinsspitze gab Josef Rißler nach zehn erfolgreichen Jahren die Führung an Erich Raither ab. Die Gymnastikgruppe wurde durch eine Frauengruppe unter der Leitung von Erika Paltinat fortgeführt. Der KSV war aus dem Hofstetter Vereinsleben nicht mehr wegzudenken und zählte nach elf Jahren schon 200 aktive und passive Mitglieder.

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