Seit einem halben Jahrhundert gibt es den Kraftsportverein (KSV) Hofstetten. Im letzten Teil der Jubiläumsserie geht es heute um die größten Talente, die der Verein hervorgebracht hat. 
 

Nachdem der KSV Hofstetten mit seinem schier unerschöpflichen Reservoir an talentierten Nachwuchsringern das Abenteuer „Zweite Liga“ bestanden hatte und sich sechs Jahre lang bis 1991 in der Eliteklasse halten konnte, ging es ab 1992 in der Oberliga weiter. 

Doch die „Jungen Wilden“ klopften als Vizemeister sofort wieder vehement an die Tür der höheren Liga – zu diesem Zeitpunkt an die der neu eingeführten Ringer-Regionalliga. Im fünften Jahr nach dem Abstieg gelangen dann Meisterschaft und Aufstieg. Zwölf Jahre lang gehörte der Verein dieser Klasse an, nur einmal musste er in der Oberliga für ein Jahr zwischenparken. 

Es folgte eine achtjährige überaus erfolgreiche Oberligazeit und seit zwei Jahren ringt Hofstetten wieder Ringer-Regionalliga mit den Größen von damals, KSV Aalen, AV Ladenburg, KSV Schriesheim oder RG Hausen-Zell. 

Werner Groß war erster DM-Teilnehmer

Für diese Erfolge bedurfte es außergewöhnlicher Talente. Die ersten Hofstetter Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften hießen Werner Groß (1975), Wendelin Neumaier und Heinrich Neumaier (beide 1978). Den ersten Deutschen Meistertitel für den KSV Hofstetten holte im Jahr 1981 Franz Moser  bei den Junioren, der ein Jahr später auch noch Gold bei den A-Junioren errang und außerdem noch mit DM-Silber und DM-Bronze dekoriert wurde. 

Fortan tauchten immer mehr Hofstetter Medaillengewinner im Ranking der deutschen Bestenliste auf und sorgten dafür, dass der kleine Schwarzwaldort immer bekannter wurde. Gottfried Neumaier, Frank Rißler, Martin Joos, ja sogar der Musiker Daniel Dorer kam bei den B-Jugendlichen zu Meisterehren. 1990 begann die Zeit des Christian Hein, der 1990 und 1991 deutscher Vizemeister wurde und von 1992 bis 1994 drei Titel nach Hofstetten brachte. 

Weitere große Hofstetter Ringer waren Markus Rißler, der heutige Vorsitzende Sven Burger und Bernd Sum, der durch seine technische Brillanz mit sieben DM-Medaillen, darunter vier Mal Gold, belohnt wurde. 

Sieben Goldmedaillen

Für eine weitere Epoche stehen Manuel Krämer mit sieben Goldmedaillen bei Deutschen Meisterschaften, Stefan Schwendemann, Michael Volk, Marco Neumaier und Mario Harter. Sie alle standen in den Notizblöcken der Trainer von etablierten Profimannschaften und gehörten bei allen deutschen Titelkämpfen jeweils zu den Favoriten – und der Boom für des Ringsports in Hofstetten blieb ungebrochen. 

Hansi Megerle holte viermal DM-Gold, Axel Neumaier Gold und Silber, und auch die Söhne von Hansi Megerle – Luca und Nico – sowie Luca Lauble und Marius Allgaier gehörten zu den Dauergästen bei den deutschen Titelkämpfen mit beachtlichem Erfolg. 

Ab 2011 wuchsen mit Julian und Patrick Neumaier wieder zwei außergewöhnliche Talente heran. Julian Neumaiers DM-Medaillenvitrine mit viermal Gold, siebenmal Silber und dreimal Bronze hat noch genügend Platz für weitere Trophäen. Sein Bruder Patrick, der amtierende Junioren Vize-Europameister und Junioren Vize-Weltmeister kann sogar auf neun DM-Goldmedaillen verweisen, holte dazu noch einmal DM-Silber und dreimal Bronze. 

Die Geschichte ist damit aber noch nicht zu Ende, denn für beide KSV-Athleten geht es – wegen Corona nicht in diesem Jahr – aber wahrscheinlich schon im kommenden Jahr wieder um Titel und Meisterehren. 
 

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